Wer für einen Arbeitgeber arbeitet muss irgendwie zur Arbeitsstelle kommen und nach Feierabend wieder zurück. Gelegentlich sind noch Einkäufe zu erledigen und am Wochenende ist vielleicht noch eine Freizeitaktivität angesagt. Ohne Mobilität sind Angestellte demnach nicht in der Lage ihre zugewiesene Arbeit persönlich anzutreten und somit ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Mobil sein hat aber seinen Preis. Je nach Entfernung muss Lebenszeit und oft auch Geld für die Fahrten aufgewendet werden. Wer den ganzen Tag im Büro arbeitet und mit dem Fahrrad zur Arbeitsstelle fährt mag das noch in Ordnung sein, aber wer täglich im Stau mit dem Auto steht sicherlich nicht mehr. Hier sind wir Selbstversorger klar im Vorteil. Unser Wohn- und Tätigkeitsort ist mehr oder weniger derselbe und die Grundstücke sind entweder zusammenhängend oder zumindest nicht weit voneinander entfernt. Dafür hängt die Mobilität vielmehr von der „Arbeitslast“ (z.B. durch Maschineneinsatz die die Tätigkeit erleichtert) und weniger vom „Personentransport“ (von A nach B) ab. Allerdings gibt es auch unter Selbstversorgern große Unterschiede. Manche total unmotorisiert und manche mit schweren Maschineneinsatz. Im folgenden gebe ich dir einige Beispiele der Mobilität.

Zu Fuß mit Tasche, Rucksack, Kraxe, Handwagen oder Schubkarren

Am gesündesten und billigsten lebt es sich beim Spazieren gehen, Wandern, Laufen oder andere Varianten des Zufußgehens. Zumindest mit leichtem Gepäck. Eine Geschwindigkeit von mindestens 3, eher 5 km/h sind dabei locker möglich. Es ist keine mechanische Hilfe erforderlich, sondern nur die gottgegebenen Beine. So kannst du auch schwere Lasten wie Brennholz an schwer zugänglichen Grundstücken mit einer Rückentrage bzw. Kraxe tragen (nicht jedermanns Sache), am Weg einen Handwagen hinter oder Schubkarren vor dir herziehen. Leichte Lasten kannst du hingegen mit einer einfachen Tasche oder Rucksack transportieren. Auch beim Pilze oder Kräuter sammeln lässt sich Wald und Wiese oft nur zu Fuß überqueren. Solange sich die Wegstrecke und schweren Lasten in Grenzen halten dürfte das Zufußgehen sicherlich die beste Lösung der Fortbewegung sein. Ein weiterer großer Vorteil ist, dass Fußgänger fast alle privaten und öffentlichen Wege nutzen und auch Felder und Wälder ganz legal durchqueren können (in jedem Bundesland unterschiedlich gehandhabt). Spätestens mit motorisierten Fahrzeugen ist das nicht mehr möglich. Was du unbedingt brauchst sind hochwertige und geeignete Schuhe mit ausreichend Profil. Am besten Wanderschuhe mit austauschbaren Schuhsohlen und aus Echtleder (hält länger und ist billiger als jedes mal neue Schuhe zu kaufen). Und auch wettergeeignete Bekleidung, die vor Kälte, Wind, Sonne und Nässe schützt, ist unausweichlich. Alles in allem sollten diese hochwertig und bequem sein.

Ein Fahrrad mit Gepäck oder Hänger

Mit dem Fahrrad verläuft es sich ähnlich wie mit dem Gehen, wobei du bei ausgebauten Wegnetzen und etwas größere Strecken mit etwa 10 km/h mindestens doppelt so schnell vorankommst. Leichte Lasten kannst du mit einem Rucksack, mittlere mit entsprechenden Fahrradtaschen oder schwere mit einem Fahrradanhänger vom einen Ort zum nächsten bringen. Viele Wege abseits von öffentlichen Straßen sind wie zu Fuß auch mit dem Fahrrad möglich, aber eben nicht alle. Spätestens wenn die Wege nicht mehr ausgebaut sind oder man quer durch den Wald möchte ist für viele nicht geländetaugliche Fahrräder Schluss. Dafür fallen genauso wie beim Gehen keine Kosten für Steuern, Versicherung und Sprit an. Für das Fahrrad und dessen Verschleiß allerdings schon. Gute Fahrräder und bestimmte Ersatzteile bekommst du in einer Wegwerfgesellschaft aber auch geschenkt. Und wenn du handwerklich noch etwas begabt bist, dann sparst du auch die anfallenden Reparaturkosten. Bei der Auswahl des Fahrrads solltest du möglichst auf deine Erfordernisse achten, so dass es die vorgesehene Wegstrecke mit entsprechenden Gepäck dauerhaft übersteht. Ich habe mir zum Beispiel ein Reiserad aus Stahl zugelegt (lässt sich schweißen), da diese auch ohne Federung geländetauglich sind und damit schweres Gepäck transportiert werden kann. Dieser Fahrradtyp hat sich bereits auf Weltreisen durch ihre Robustheit und Langlebigkeit bewährt (geringer Verschleiß).

Tierische Unterstützung beim Transport, Ziehen und Tragen

Bevor es Kraftfahrzeuge gab wurden Reit-, Zug-, Pack- und Tragtiere weltweit eingesetzt. Dank der Nutztiere konnte die Last transportiert, der Acker gepflügt und das Holz aus dem Wald gerückt werden. In Europa kamen dabei insbesondere Rinder, Pferde, Ponys, Esel, Maultiere bzw. Maulesel, Rentiere, Elche, Packziegen oder Hunde zum Einsatz. Welches dieser Nutztiere aber letztendlich eingesetzt wurde, war stark vom Tier selbst, von der jeweiligen Region, dem Einsatzgebiet und den zur Verfügung stehenden Mitteln des Besitzers abhängig. Den nicht jedes Tier lässt sich überall und für alles einsetzen. Auch heute werden derartige Nutztiere noch eingesetzt. Das beschränkt sich allerdings in den Industrienationen nur noch auf schwer zugängliche Gebiete oder in der naturnahen Bewirtschaftung von Wäldern (z.B. Rückepferd, Kaltblüter). Ich selbst halte die Mobilität über Nutztiere für die sinnvollste Variante, da Tier und Mensch so zusammenleben und -arbeiten können (Leben und Tod stehen nahe beieinander).

Weiterhin lässt sich Energie sparen und die Unabhängigkeit steigern, da einerseits keine industriellen Brennstoffe benötigt werden (z.B. Benzin, Diesel) und andererseits der warme Stall mit den Tieren (soweit diese sich im selben Haus befinden) das Haus mit heizt. In vielen Freilandmuseen kann man solche Bauweisen von Häusern begutachten. Leider lässt sich das ganze nicht so einfach in die Realität umsetzen – zumindest nicht für jeden. Du benötigst vor allem viel Zeit und Platz, da sich die meisten Tiere artgerecht nicht alleine halten lassen und diese durchgehend versorgt werden müssen (z.B. Füttern, Pflege, Heu machen). Darüber hinaus ist – zumindest in Europa – rechtlich und bürokratisch noch einiges zu beachten. Wenn du dich aber hiervon nicht abschrecken lässt, dann kaufe oder miete möglichst einen abgelegenen und zusammenhängenden Hof mit genügend Land. Viele Landwirte finden keinen Nachfolger und sind froh wenn sie so einen wie dich finden. Sollte es an den Kosten scheitern, dann verbünde dich mit Gleichgesinnten und macht ein Projekt daraus, wo jeder dazu beiträgt und sich jeder darin verwirklichen kann. In beispielsweise nichtindustriellen Regionen und Staaten sind Grundstücke besonders günstig zu bekommen. Viele Auswanderer aus diesen Staaten sind nach Deutschland gekommen um zu arbeiten. Umgekehrt kannst du in genau diese Länder, um deine eigene Selbstversorgung mit den vorgesehenen Tieren zu realisieren.

Kleinkrafträder – Roller, Lastendreirad und Kleintransporter sind die besten

Zwei- oder Dreirädrige Kleinkrafträder wie Mofas, Mokick, Moped, Roller, Lastendreirad, Klein(st)transporter und Fahrräder mit Elektroantrieb sind eine echt tolle Sache. Einerseits motorisiert und andererseits nur Vorteile: Angefangen vom günstigen Spritverbrauch bzw. geringen Stromverbrauch über die Zulassungs-, Steuerfreiheit und Wegfall der Hauptuntersuchung bis hin zur günstigen Anschaffung des Fahrzeuges. Kleinkrafträder haben eine Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h und einen Hubraum bis zu 50 cm³ bei Verbrennungsmotoren oder bis 4 kW bei Elektromotoren. Wenn du schneller fahren möchtest, dann schaue dich nach älteren Modellen um (insbesondere aus der ehemaligen DDR), wo teilweise noch eine Geschwindigkeit bis zu 60 km/h erlaubt ist.

Was du unbedingt brauchst ist ein EU-Führerschein der Klasse AM (ältere Führerscheine tun es vielleicht auch noch), eine Betriebserlaubnis für das Kleinkraftrad (bekommst du i.d.R. beim Kauf) und ein Versicherungskennzeichen als Nachweis für deine Haftpflichtversicherung. Letzteres bekommst du recht günstig direkt bei den Versicherern deiner Wahl – ein Vergleich lohnt. Du musst aber jedes Jahr einen neuen Versicherungsvertrag abschließen, da diese automatisch zum 28. bzw. 29. Februar endet. Je später du die Versicherung abschließt (z.B. erst im Juni statt im März), desto günstiger wird diese anteilmäßig. Die Farben der Kennzeichen wechseln dabei jedes Versicherungsjahr in grün, schwarz und blau.

Es gibt die unterschiedlichsten Bautypen von Kleinkrafträdern. Roller sind sehr gut geeignet um einfache Lasten zwischen den Beinen, im Helmfach und auf der hinteren Ablage zu transportieren. Mit anderen Zweirädern ist das so nicht machbar. Noch besser sind jedoch Dreiräder: Unter den Kleinkrafträdern kannst du mit diesen vom Raumvolumen her die meiste Last bewältigen. Dreiräder haben oft eine Pritsche und teilweise auch eine Kabine, wo das ganze Zeug verstaut werden kann. Diese Kleintransporter, Kastenwägen, Rollermobile oder auch Lastendreiräder kennt man oft aus Italien und Indien (z.B. Piaggio Ape, Vespacar).

Traktoren, Schlepper und Bulldog für die wirklich schweren Lasten

Gemeint sind hier Traktoren der älteren Generationen oder auch zeitgemäße kleinere Modelle mit denen du einfach alles machen kannst. Zumindest mit den entsprechenden Anbaugeräten. Holz aus dem Wald schaffen, Brennholz spalten, Acker bewirtschaften, schwere Lasten transportieren, Wiese mähen, Heu machen und vieles mehr. Das reicht für die Selbstversorgung völlig aus. Überdimensionale Traktoren schaden zwar von der Leistung her nicht, diese sind aber eher für die erwerbsmäßige Land- und Forstwirtschaft ausgelegt, können schon mal so viel wie ein Einfamilienhaus kosten (leistungsabhängig) und sind für die Grundstücke von Selbstversorgern oft viel zu groß und schwer. Sehr gute Erfahrungen gibt es mit historischen Traktoren vor dem Mauerfall. Man erinnert sich an Belarus, Deutz, Eicher, Fahr, Fendt, Güldner, Hanomag, Lanz, Porsche, Schlüter, Steyr und Unimog (eine Liste von Traktoren findest du hier). Kein unnötiger Schnickschnack, robust, relativ günstig bei der Beschaffung (Liebhaberpreise) und reparieren kannst du diese oft noch selbst, wobei du bereits beim Kauf auf die Beschaffung von Ersatzteilen achten solltest.

In Deutschland kannst du Traktoren auch ohne Führerschein, Zulassung, Versicherung und Untersuchung fahren, zumindest solange du dich ausschließlich auf (deinen) privaten Grundstücken befindest und es sich um keinen öffentlichen Verkehrsraum handelt. Im besten Fall ist dein Grundstück komplett mit Zaun, Hecke, Schranke oder sonstigen Barrieren eingefriedet, so das ein „befriedetes Besitztum“ vorherrscht. Spätestens aber wenn du öffentlich-rechtliche Verkehrswege nutzt (z.B. Landstraße, kommunale Wege, Feldweg) oder dein Grundstück für jedermann oder einer bestimmten Personengruppe zugänglich ist und auch genutzt wird (= tatsächlich-öffentlicher Verkehrsraum, z.B. Hofeinfahrt, Privatweg, Privatparkplatz), benötigst du – neben u.a. der Zulassung, Kennzeichen, Versicherung und Hauptuntersuchung – unbedingt einen Führerschein der Klassen L (bis 40 km/h oder 25 km/h mit Hänger) oder T (bis 60 km/h). Für land- und forstwirtschaftliche Zwecke reicht einer dieser beiden Führerscheinklassen völlig aus. Wenn du aber darüber hinaus noch andere Dinge damit bezweckst (z.B. Fahrt zu einem Oldtimertreffen) und dir die Fahrererlaubnis erst ab 1999 erteilt wurde, dann benötigst du eher die Führerscheinklassen B/BE, C1/C1E oder C/CE. In den Klassen B und T ist die Klasse L bereits enthalten. Das gleiche gilt für die Klasse CE, wo die Klasse T bereits inbegriffen ist. Solltest du noch einen alten deutschen Papierlappen der Klasse 3 besitzen, dann achte beim erstmaligen Umtausch in einen EU-Führerschein darauf, dass du die Klasse T beantragst. Diese bekommst du allerdings nur mit entsprechenden Nachweisen, beispielsweise durch Bescheid der Berufsgenossenschaft oder Bestätigung eines land- oder forstwirtschaftlichen Arbeitgebers.

Die komplette Steuer sparst du, indem du deinen Schlepper und Anhänger ausschließlich für Land- Oder Forstwirtschaftliche Zwecke nutzt und eine sogenannte LOF-Zulassung erhältst. Dann bekommst du ein Grünes Kennzeichen. Die Voraussetzungen sind hier aber sehr streng.

Ein Auto für die alltäglichen Aufgaben und größere Strecken

Traktoren kommen an ihre Grenzen wenn es um weite Strecken geht. Dafür gibt es Kraftfahrzeuge oder auch Autos wie Personenkraftwagen (PKW) und Lastkraftwagen (LKW). Diese sind auf den Transport von Mensch und Lasten über größere Entfernungen ausgelegt. Ohne diese Kraftfahrzeuge könnten viele Angestellte nicht ihre Arbeit antreten, die Industrie den Handel nicht beliefern und Konsumenten nicht zum einkaufen fahren. Da wir Selbstversorger in der Regel keine größeren Distanzen zwischen den Grundstücken zu bewältigen haben, benötigen wir zumindest theoretisch auch keinen Kraftwagen. Ein Traktor, Nutztier, Handkarren oder Rucksack tut es vielleicht auch. Allerdings leben auch wir Selbstversorger in einer globalisierten Welt. Andere Selbstversorger, Tauschpartner, Familie, Freunde und vielleicht noch ein Teilzeit-Arbeitgeber sind nicht unbedingt ums Eck zu erreichen. Ohne Auto besteht in ländlichen Regionen tatsächlich die Gefahr der Vereinsamung. Und nicht alle Selbstversorger leben ganz autark gegenüber der Gesellschaft. Ursprünglich dörfliche Strukturen, wo nur Gleichgesinnte anzutreffen sind, gibt es in Mitteleuropa weitgehend nicht mehr. Darüber hinaus ist ein Auto ein praktischer und flexibler Helfer im Alltag.

Bei der Anschaffung eines Autos stehst du vor der Wahl. In den meisten Fällen dürfte aber ein einfacher und robuster PKW ausreichen. Ob du dich für einen Kleinstwagen, Kleinwagen, Kleintransporter oder ein geländetaugliches Fahrzeug entscheidest hängt von deinen Vorlieben und den Erfordernissen ab. Wenn der Platz im Kofferraum nicht ausreichen sollte, dann kannst du immer noch auf einen Anhänger zurückgreifen. Je höher jedoch deine Ansprüche, Anforderungen und Anzahl an Kraftfahrzeuge, desto teurer wird die Sache für dich. Da sich Steuern, Versicherungen und noch andere Kosten nicht so weiteres mit Naturalien begleichen lassen, musst du das Geld irgendwie wieder einholen. Und das bedeutet Lebenszeit mit Geld eintauschen, und das nur um damit dein Auto zu finanzieren. Also, überlege dir ganz genau was du dir zulegst oder ob überhaupt.

Von den rechtlichen Voraussetzungen ist es beim PKW ähnlich (aber nicht das gleiche) wie mit Traktoren. Du benötigst neben den Fahrzeugpapieren (Zulassungsbescheinigung 1 und 2) eine amtliche Zulassung, Kennzeichen, Haftpflichtversicherung, Hauptuntersuchung und natürlich einen gültigen Führerschein. Für einen PKW bis 3,5 t ist ein Führerschein der Klasse B oder mit Anhänger BE ausreichend. LKWs entsprechend höher (Klasse C1/C1E oder C/CE). Steuern sparen kannst du eigentlich nur, indem du dein Kraftfahrzeug als Oldtimer zulässt (auch bei Traktoren möglich). Dann bekommst du ein H-Kennzeichen und zahlst pauschal 191,73 Euro pro Jahr (Krafträder 46,02 Euro). Der zeitliche und finanzielle Aufwand, um die strengen Voraussetzungen zu erfüllen (mindestens 30 Jahre alt, Originalteile, keine Mängel oder sichtbaren Beschädigungen, keine schweren Lasten oder längere Fahrten usw.), lohnt sich aber nicht immer. Ein gebrauchter Polo ohne Oldtimerstatus und gebundene Zwecke ist in der Steuer deutlich günstiger.

Öffentliche Verkehrsmittel mit Einschränkungen

Wenn es darum geht ohne eigenes Kraftfahrzeug vom einen Ort zum nächsten zu kommen, dann kannst du auf den Nah-, Regional- oder Fernverkehr zurückgreifen. Diese öffentliche Verkehrsmittel stehen in der Regel jedem gegen ein entfernungsabhängiges Entgelt zur Verfügung. Genauso wie ein PKW sind diese vorwiegend für den Personentransport und weniger für Lasten ausgelegt. Persönliches Gepäck, Einkaufstasche und gelegentlich (aber nicht garantiert) auch ein Fahrrad ist kein Problem. Zur Verfügung stehen beispielsweise Bus, Bahn oder Fähre, wobei es sehr starke Unterschiede zwischen den Dörfern und Städten gibt. Mit etwas Glück fährt in dörflichen Regionen tagsüber und werktags alle paar Stunden ein Bus. In Großstädten hingegen Bus und Bahn im Minutentakt in den verschiedensten Richtungen. Um mitzufahren musst du dich an einen (unpünktlichen) Fahrplan halten und eine feste Haltestelle aufsuchen. Vor der Haustüre abholen ist also nicht.

Den Nahverkehr halte ich in den meisten Fällen für überflüssig. Zum einen sind die Preise für die kurzen Strecken völlig überhöht und zum anderen sind es Entfernungen die von gesunden Menschen auch locker unmotorisiert bewältigt werden können. Gute Erfahrungen habe ich diesbezüglich zu Fuß bis zu zwanzig und mit dem Fahrrad bis zu vierzig Kilometern gemacht. Wobei das ganze nicht nur eine körperliche, sondern auch eine zeitliche Frage ist. Dann kann es aber vorkommen, dass du große Entfernungen zu bewältigen hast. Hierfür ist der öffentliche Fernverkehr eine super Alternative zum Auto. Ob mit der Bahn oder mit Fernbus, hier lässt sich mit Spartarifen und Zug-/Busbindung recht günstig und schnell weite Strecken zurücklegen.