Katzenstreu aus dem Supermarkt kann auf Dauer richtig teuer werden. Es gibt zwar auch die günstigeren Varianten, diese binden aber kaum den unangenehmen Urin- und Kotgeruch, verklumpen nicht und der Verbrauch ist entsprechend groß. Im wesentlichen besteht konventionelles Katzenstreu aus Tonmineralien oder Kieselgel, die nicht selten mit künstlichen Duftstoffen versetzt sind. Inzwischen werden auch organische Abfallprodukte als biologisch abbaubares Katzenstreu völlig überteuert verkauft (z.B. aus Holz oder Getreide). Das muss nicht sein. Irgendwann entdeckte ich, dass man noch zu alten Zeiten, sowohl bei manchen Stuhlgang als auch bei den Hinterlassenschaften von Haustieren, unter anderem Sand und Asche verwendete. Was mich total überraschte, war, dass die Mischung aus Sand und Asche deutlich bessere Eigenschaften in der Saugfähigkeit und Geruchsbindung hatte als das bisher von mir gekaufte Katzenstreu vom Discounter. Insbesondere die Asche bindet sofort und dauerhaft die Gerüche, so das man kaum bemerkt, dass die Katze ihr Geschäft verrichtet hat. Selbst in Sachen Sauberkeit kann das selbstgemachte Katzenstreu mithalten, wobei beim einschütten und bis zum vermischen noch Staub entsteht. Verklumpen, wie man es mit Bentonit versetzen Katzenstreu kennt, tut diese nicht. Dafür lässt sich der mit Asche umhüllte Katzenkot problemlos entfernen und der teilweise verklumpte Katzenurin zerdrücken und weiterhin verwenden. Alles in allem völlig ausreichend für Mensch und Katze.

Wozu das ganze

  • Gerüche reduzieren
  • Zeitersparnis, da nicht so oft geleert werden muss
  • Kostenlose/Günstige Alternative zum gekauften Katzenstreu

Was ich brauche

  • Ein Katzenklo: Einfache Wanne oder Kiste tut es auch (sollte feuerfest sein)
  • Glutfreie Holzasche
  • Sand (Spielsand eignet sich super). Optional ist auch trockener und unbehandelter Boden möglich.

Bevor es los geht!

Achte unbedingt darauf, dass deine Asche keine Glut mehr enthält. Das ist wortwörtlich brandgefährlich. Ich empfehle dir daher nur länger gestandenes und völlig ausgebrannte Asche zu verwenden. Weiterhin sollte als Katzenklo nur eine groß genuge und feuerfeste Wanne oder Kiste verwendet werden.  Bedenke, dass die Katze gerne Löcher gräbt und etwas auch mal daneben gehen kann.

Los gehts

1.  Schütte Sand und etwas Asche in das Katzenklo (Wanne, Kiste, usw.). Vermische alles miteinander.

2.  Nach dem Gebrauch durch deine Katze gibst du immer wieder etwas Asche dazu (Sand ist nicht erforderlich), so das das Katzenstreu immer trocken bleibt. Gleichzeitig nimmst du den mit Asche umhüllten Katzenkot heraus und entsorgst diese. Den teilweise verklumpten Katzenurin kannst du zerdrücken.

3.  Sobald das Katzenklo zu voll wird oder über längere Zeit doch anfängt zu muffeln, solltest du das Katzenklo komplett leeren.

4.  Nach der Leerung des Katzenklos, beginnst du wieder mit dem 1. Schritt.