Was erntest du: Die Früchte deiner Saat oder das Geld deiner Arbeit?

Geld ist schon verrückt. Einerseits möchte es jeder haben und andererseits ist Geld sehr negativ mit Vorurteilen behaftet. Für manche ist Geld ein Segen und für andere wiederum ein Fluch. Noch verrückter ist aber, dass kaum einer wirklich erklären kann, was Geld eigentlich ist, obwohl die meisten Menschen damit täglich zu tun haben.

Hier verwundert es nicht, dass sich viele von ihren Bankern, Versicherungsmaklern und Ärzten unnötige Bankprodukte, Versicherungen und IGeL-Leistungen andrehen lassen und dadurch noch weniger Geld zur Verfügung haben. Manche hoffen täglich auf einen Lottogewinn, vergessen aber, dass die Chancen auf einen längerfristigen Gewinn mit Aktien deutlich höher liegen.

Insbesondere Angestellte sollten die Geldexperten schlechthin sein, da diese Lebenszeit bei ihren Arbeitgebern und Konsumgüter über den Einzelhandel mit Geld eintauschen. Aber genau das Gegenteil ist der Fall. Nur die wenigsten kennen sich wirklich mit Sparmaßnahmen, Schuldenvermeidung, Tributen, Investitionen und dem herrschenden Finanzsystemen aus. Sonst würden nicht mehr so viel arbeiten gehen.

Geld entwickelt sich ständig – geschichtlich betrachtet

Geld unterliegt einen ständigen gesellschaftlichen Wandel. Deshalb ist eine klare Definition von Geld unmöglich. Aber die Bedeutung des Geldes lässt sich anhand der Geschichte gut erklären.

Geld ist erst einmal ein Tauschmittel. Zu Urzeiten, wo sich jeder noch selbst versorgte, waren Tauschmittel noch nicht erforderlich. Erst mit zunehmender Arbeitsteilung fanden die ersten Tauschgeschäfte statt. Getauscht wurden Nutztiere und Gegenstände direkt untereinander. Hier musste jedes mal der richtige Tauschpartner gefunden werden.

Da dieses aber sehr umständlich war, tauschte man zunehmend über den Zwischenhandel nur noch besondere, wertvolle und nützliche Naturalien und Waren – das Natural- und Warengeld entstand. Je nach Region waren das beispielsweise Salz (Städtenamen mit Hall weisen darauf hin), Gewürze, Gold, Silber und noch das Nutzvieh.

Daraus entwickelte sich das Edel-/Metallgeld, dass bei jedem Tauschgeschäft noch gewogen werden musste, dafür aber immer mehr überregional akzeptiert wurde. Aus diesem entstanden dann die Kurantmünzen, wo der aufgedruckte Prägewert in etwa mit dem Wert des Edelmetalls übereinstimmte.

Da Edelmetalle bekanntlich begrenzt sind, verwendete man zunehmend Scheidemünzen, die nicht mehr mit dem Prägewert auf der Münze übereinstimmten. Das sind unsere heutigen Euro- und Centmünzen. Später kam dann noch das wertlosere Papiergeld hinzu – die Banknoten. Der Vorteil der Scheidemünzen und des Papiergeldes ist für die Zentralbanken, dass diese die Wertdifferenz zwischen der Herstellung, dem Materialwert und der Ausgabe für sich als Gewinn einbuchen können.

Heute findet in Deutschland der meiste Zahlungsverkehr mit elektronisch geführten Giralgeld (was kein gesetzliches Zahlungsmittel ist) der Geschäftsbanken statt. Die Tendenzen gehen aber durch die Digitalisierung zu den nationalen oder staatenlosen und dezentralen Kryptowährungen hin, wo überhaupt keine Banken mehr notwendig sind.

Kulturelle Betrachtung von Geld – sei dir deiner Wortwahl bewusst

Wenn man sich andere Sprachen anschaut, dann fällt auf; die Deutschen und Tschechen verdienen Geld, die Briten erwerben Geld (you earn money), die Ungarn suchen Geld (pénzt keres), die Franzosen mit den Spaniern gewinnen Geld (gagner de l`argent, gañar dinero) und die US-Amerikaner mit den Italienern machen Geld (make money, fare cassa). Das sagt sehr viel über die Gesellschaften und den Umgang mit dem Geld aus.

Die Deutschen dienen heute noch immer fleißig, das Geld ist ein Tabuthema und wird „sicher“ auf unverzinslichen Sparbüchern verwahrt. Die Amerikaner investieren fleißig in Aktien und die Italiener waren als Begründer der doppelten Buchführung angesehene Händler. Die Briten gingen in die Welt hinaus, säten und ernten, und bauten sich über Jahrhunderte ein Empire auf.

Wenn man bedenkt das jede Muttersprache im Laufe der Jahrzehnte feste Muster im Gehirn hinterlässt und die daraus entstandenen Gedanken den Alltag beeinflussen, dann macht es doch Sinn sich über die genaue Wortwahl bewusst zu werden.

Ich habe mir angewöhnt, wie es sich für einen Selbstversorger gehört, mein Geld nach der Aussaat wie ein Gärtner zu ernten. Verdienen wie ein Leibeigener oder moderner Sklave möchte ich nicht mehr. Welche Wortwahl passt zu dir?

Geld und die Gedanken – umgib dich mit positiv denkenden Menschen

Manche Menschen sind vermögender als andere. Einige prallen nur so mit ihrem Geld, wohingegen andere ums nackte Überleben kämpfen. Die Ursachen sind unterschiedlich. Alle haben aber gemeinsam, dass der Ursprung auf den eigenen Gedankenmustern aufbaut. „Du bist was du denkst“ heißt es so schön. Das was wir in diesem Moment um uns erleben, ist nichts anderes als ein Spiegelbild von uns selbst. Und das ist wortwörtlich gemeint. Nichts anderes. Der Verstand erschafft (Geist herrscht über die Materie), der Körper erfährt und die Seele ersinnt.

Wenn du bewusst oder unbewusst denkst, dass du in Geldmangel lebst, dann wirst du solange im Geldmangel leben, bis du deine Gedanken änderst. Erst dann kann sich dein Spiegelbild ändern. Ohne Veränderung keine Änderung. Die Gedanken überprüfen nicht, ob die selbst oder oft auch fremd angenommenen Gedankenmuster „gut“ oder „schlecht“ für einen sind, diese führen nur aus.

Es gibt Menschen, die gewannen Millionen und verloren diese gleich wieder. Und das nur weil die negativen Geld-Denkmuster nicht geändert wurden (gelebt wie bisher). Umgekehrt gibt es auch Menschen, die nach einem Gedankenwechsel Milliarden machten. Alles eine Frage der Gedanken.

Denkmuster können auf unbewusster Ebene sehr tief sitzen. Unsere Eltern, Lehrer, Ausbilder, Kollegen, Menschen mit denen wir uns umgeben und die eigenen Erfahrungen hatten im Laufe unseres Lebens einen enormen Einfluss auf unsere Geldeinstellung.

Auch das Elternhaus hat Auswirkung. Menschen aus vermögenden Familien gehen anders mit Geld um als Menschen die auf staatliche Hilfe angewiesen sind. Angefangen von der Bildung über die elterlichen oder staatlichen Abhängigkeiten bis hin zum sozialen Umfeld.

Du bist der Durchschnitt der fünf Menschen, mit denen du dich die meiste Zeit umgibst. Und was meinst du wer diese sind? Genau, die lieben Kollegen, Geschäftspartner, Freunde und ganz zuletzt vielleicht noch die eigene Familie. Das erste sollte deshalb sein, sich seiner unbewussten Gedanken bewusst zu werden und negative Geldeinstellungen zu ändern. Geld ist weder gut noch schlecht. Das ist eine rein subjektive Bewertung.

Geld ist pure Energie – Geld wie ein Magnet anziehen

Wenn wir uns nun von alten Denkmustern verabschieden, dann gilt es zu verstehen, dass Geld nichts anderes als pure Energie ist. Wenn du bisher schlecht gedacht und jetzt gut über Geld denkst, dann ändert sich deine Schwingung, die zur finanziellen Freiheit führt. Du nimmst mittelfristig immer mehr ein und gibst für unnötige Sachen weniger aus (bewusster Konsum). Auch aus dem Grund, da du dich auf einmal mit Geldthemen bewusst beschäftigst.

Um diesen Effekt zu verstärken, solltest du jeden Moment eine konkrete und gefühlsbetonte Vision vor deinem geistigen Auge haben. Dankbarkeitsgebete helfen dabei sehr. Stelle dir visuell immer wieder eine bestimmte Situation zu einem realistischen Zeitpunkt vor und schau zu wie du deiner Vision immer näher kommst. Dabei solltest du dir immer höhere Ziele setzen, was bedeutet, dass du dir lieber gleich die realisierte Selbstversorgung (eigentliche Vision) und weniger ein bestimmter Kontostand (Mittel zum Zweck) vorstellt.

Da der Verstand erschafft brauchst du an sich nichts zu tun (das „wie“ ist nicht wichtig). Du solltest dich allerdings auf deinen Weg dorthin immer wieder von neuem erschaffen, auf ständige Veränderungen einlassen und auch Umwege in Kauf nehmen. Dein Gefühl sagt dir im jeden Moment wie du dich entscheiden sollst.

Auf diesen Lebensweg wirst du immer wieder Schicksale (Kündigung, Trennung) und Wunder (neue Bekanntschaften, Krankheiten verschwinden von selbst) erleben. Höre darauf und sei für alles dankbar, diese geben dir die Richtung und zeigen den Weg, damit du auch deiner Vision näher kommst. Durch klare gefühlsbetonte Visionen weiß der Verstand genau was zu tun ist. Er setzt sofort universelle Energien frei und sorgt dafür, dass bestimmte Situationen wie ein Magnet auf einem zukommen.

Es werden viele Entscheidungen auf deinem Lebensweg zu treffen sein. Wenn du auf dein Gefühl und weniger auf deinen Verstand hörst, dann kommst du deiner Vision auch näher und wenn mal nicht, dann gehst du halt einen Umweg. Oder die Situation wird sich solange wiederholen bis du dich für den richtigen Weg entscheidet.

Alles ist wie ein Fluss: Entweder du fließt mit ihn bis zur Mündung, wo sich die ersehnte Vision befindet oder du kämpft gegen die Strömung an. Krankheiten und bestimmte Situationen sind Anzeichen solcher Kämpfe, wenn man gegen die Strömung schwimmt.

Geld muss fließen – wer gibt, bekommt das Mehrfache zurück

„Geben ist seliger als nehmen“, so heißt es in der Bibel. Und in der Tat, wer gibt bekommt das mehrfache. In Japan gehen viele buddhistische Mönche betteln. Wenn diese nun eine Spende bekommen, dann bedanken sich weniger die Mönche, sondern diejenigen die gespendet haben. Den wer spendet und das Geld in den Umlauf bringt, erzeugt Energie, die dann mehrfach wie ein Bumerang zurück kommt – manche behaupten genau das siebenfache.

Schaut man sich in unserer kapitalistisch geprägten Gesellschaft genauer um, dann stellt man schnell fest, dass Menschen, die nach der „Geiz ist Geil“-Mentalität leben (nicht zu verwechseln mit bewusster Sparsamkeit), besonders von Armut oder geringen Einkommen betroffen sind. Menschen hingegen die bewusst das Geld in Umlauf bringen, mangelt es für gewöhnlich nicht.

Die „Geiz ist Geil“-Mentalität baut nämlich auf extremes Nehmen und ein Ungleichgewicht auf. Das bringt das Karma in Ungleichgewicht. Wenn beispielsweise ein servierfertiges halbes Hähnchen an der Straße für ein paar Euros zu bekommen ist, dann muss jedem klar sein, dass das Huhn nicht artgerecht gehalten worden sein kann und der Fleischer und Verkäufer keinen fairen Lohn bekommt. Das sein ganzes Leben lang leidende Huhn, aber auch die unterbezahlten Mitarbeiter, geben diese negativen Energien bis an den Verbraucher weiter. Und damit ist nicht nur das Antibiotikum und die ausgeschütteten Stresshormone gemeint, die auf physischer Ebene zu Krankheiten und Resistenzen führt.

Werte schaffen – Wertschöpfend für sich und andere

Das Geld sollte aber nicht nur fließen, es sollten auch Werte geschaffen werden. Nicht nur für sich alleine, sondern für die gesamte Menschheit und allen anderen Geschöpfen. Ein Sänger kann die Herzen seiner Fans so tief mit seinen Liedern berühren, dass die durch kollektives Bewusstsein seiner Fans erzeugten Energien wieder mehrfach zurückkommen. Das kann sich durch Geld, aber auch als Beitrag zum Weltfrieden ausdrücken. Energie kennt verschiedene Formen.

Um Werte für sich selbst und andere zu schaffen, ist es wichtig, seiner Leidenschaft oder auch seinem Seelenplan zu folgen. Der persönliche Erfolg und die ersten Einnahmen, wovon man auch Leben kann, kommt dann von ganz alleine. Denn man kann nur erfolgreich sein, wenn man seinem Herzen folgt und auf sein Gefühl hört – als Ausdruck der Seele.

Das alles hat noch einen tollen Nebeneffekt: Du schaffst nicht nur Werte an sich, sondern erhöhst auch deinen persönlichen Marktwert. Du wirst zur eigenen Marke. Ein Musikstar kann mehr Geld verlangen als ein Hobby-Musiker, auch wenn diese auf dem gleichen Level sind. Oder anders ausgedrückt, entweder du schaffst viele Werte und hast viel Geld oder du schaffst weniger Werte und hast weniger Geld.

Hast du dich schon mal gefragt warum viele Unternehmen darin so erfolgreich sind Werte zu schaffen, du aber als Angestellter eines solchen Unternehmens nur mit einem Gehalt abgespeist wirst? Ganz einfach, zum einen fokussieren sich Unternehmen auf den eigenen Erfolg und nicht auf die der einzelnen Angestellten. Es werden die Träume der Inhaber, aber nicht die der Mitarbeiter verwirklicht. Angestellte hingegen sind austauschbare Erfüllungshilfen und ein Kostenfaktor, nicht mehr.

Und zum anderen üben die meisten Angestellten eine Tätigkeit nur wegen des Geldes und nicht aus der Leidenschaft heraus. Selbst Karriere ist noch lange kein Erfolg, denn Beförderungen und Gehaltserhöhungen sind Ausdruck von überdurchschnittlicher Anpassungsfähigkeit (starkes Ego).

Geld aus dem Nichts: So schaffen Banken wertloses Geld, für das du arbeiten gehst

Wenn du Wissen möchtest wie das Geld aus dem Nichts geschaffen wird, warum das Giralgeld auf dem Girokonto keinen realen Wert hat und welche Rolle dabei die Banken spielen, dann lese den Artikel Finanzsystem.