Du hast die Wahl des Weges

Wahlen werden in Demokratien groß geschrieben. Sie geben dem Bürger die Möglichkeit aktiv am Politikgeschehen teilzunehmen. Andererseits rechtfertigen politische Akteure, Marionetten, Mitläufer und Mainstream-Medien damit alle staatlichen Maßnahmen gegenüber Andersdenkenden und Minderheiten. Meist sind es Volksvertreter und ihre Parteien, die auf Zeit gewählt werden, seltener auch Volksentscheide.

Es gibt Gründe wählen zu gehen oder es eben sein zu lassen. Das ist alles eine Frage des Bewusstseins. Hier zeige ich dir 10 Gründe NICHT wählen zu gehen. Je nachdem in welcher Denke du steckst, wirst du mir zustimmen oder auch nicht. Es gibt kein Richtig oder Falsch, es soll einfach nur zum Nachdenken anregen.

    • Du gibst deine Stimme für die Zeit der Legislaturperiode ab – meist 4 bis 5 Jahre.
      Das musst du wortwörtlich nehmen: Du hast keine Stimme mehr, nachdem du deine Stimme abgegeben hast. Gewählte können in deinem Namen tun und lassen was sie wollen – auch wenn sie das Wahlversprechen brechen. Hast du hingegen nicht gewählt (also deine Stimme nicht abgegeben), so kannst du deine Stimme auch weiterhin erheben und deine Meinung kundtun (ich meine hier nicht Meinungsfreiheit nach dem Grundgesetzes – das ist Systemdenken).
    • Deine Legitimität fehlt.
      Wenn du keine Volksvertretung wählst, dann handeln diese auch nicht in deinem Namen, wenn wieder mal unsinnige Gesetze etc. geschaffen werden. Je weniger wählen gehen bzw. ihre Stimme abgeben, desto weniger lassen sich die ganzen Maßnahmen der ganzen Räte und Regierungen rechtfertigen.
    • Du denkst über das System hinaus.
      Mit der Geburt wurde uns ungefragt ein politisches System übergestülpt und in der Schule hat man uns zu braven Staatsbürgern gemacht (mehr hierzu hier). Nicht mal für das Grundgesetz gab es eine Volksabstimmung. Diese Werte sind alle fremdbestimmt und vorgegeben. Wer wählen geht und seine Stimme abgibt, denkt immer noch innerhalb dieses Systems und glaubt an dessen Werte (Matrix).
    • Du wirst selbst aktiv.
      Möchtest du Veränderung, dann machst du dich nicht von Parteien und dessen Mitgliedern bzw. Parteilosen abhängig. Nicht die anderen sind Schuld, du bist selbst Schöpfer. Meistens kannst du im Kleinen viel mehr erreichen – insbesondere mit Gleichgesinnten. Veränderung fängt bei dir an: Sei du selbst die Veränderung, die du in der Welt sehen möchtest (Mahatma Gandhi)
    • Du trittst für deine eigenen Werte ein und nicht die einer fremden Macht.
      Gesetze & Co. sind Ausdruck gesellschaftlicher Werte und Machtinstrumente von Interessensgruppen (Gesetze fanden früher dort Anwendung, wo Soldaten fehlten). Solange diese mit den eigenen Werten übereinstimmen, kann man seine individuelle Freiheit (ohne Widerstand) nach außen leben. Problematisch wird es allerdings, wenn diese Werte auseinanderdriften: Beispielsweise wenn deine Steuergelder für Kriege verwendet werden und du das nicht möchtest. Hier bleibst du dir treu, wenn du nicht wählen gehst.
    • Du gibst Minderheiten und Andersdenkende eine Stimme.
      Seit der Zivilisation hatten alle staatlichen Systeme gute Absichten – zumindest für eine kleine Gruppe von Menschen. Das gilt auch für die Demokratie. Alle diese Systeme wurden aber irgendwann von Machtgierigen instrumentalisiert, so das andersdenkende Menschen und Gruppen verfolgt wurden und letztendlich diese Systeme zusammenbrachen. Wenn du wählen gehst, dann bist du Teil des Großen und unterdrückst (ungewollt) Minderheiten und Andersdenkende.
    • Du entmachtest diejenigen, die hinter der Politik stecken.
      Wenn wir uns bekriegen (z.B. Links gegen Rechts, Staat gegen Staat, für oder gegen Corona & Ausländer), dann profitieren andere davon. Das Prinzip nennt sich „Teile und Herrsche“ – eine Ursache von Angst, Hass und Kriegen gegen unsere Mitmenschen. Es hat seinen Grund warum die Welt in Parteien, Länder und Staaten aufgeteilt ist (war nicht immer so).
    • Du stattest Volksvertretern nicht mit Sonderrechten aus, die dir selbst nicht zustehen.
      Abgeordnete sind vor Strafverfolgung geschützt, solange das Mandat besteht oder das Parlament die Immunität nicht aufhebt (mach dir das mal klar!). Ein weiteres Beispiel wäre in bestimmten Fällen die Indemnität. Das haben regional gewählte Räte nicht, dafür aber andere „persönliche Vorteile“ durch die Nähe zu den Verwaltungen, Bürgermeistern und Landräten (man kennt sich).
    • Du unterstützt keine Lobbyarbeit mehr.
      Konzerne, große Unternehmen und Organisationen (die es sich leisten können) pflegen über Lobbyisten enge Kontakte zur Politik, um ihre Interessen durchzusetzen. Zielgruppe sind u.a. gewählte Mandatsträger, die zum Beispiel dessen Beratungsdienste und Gesetzentwürfe mehr oder weniger gerne annehmen. Das spart Zeit und man muss nicht denken.
    • Du verhinderst, dass Abgeordnete sich etwas hinzuverdienen.
      Gemeint ist hier die Nebentätigkeit in Konzernen, Stiftungen, Vereinen uns so weiter, die sie nur wegen ihres Abgeordnetenstatus erhalten. Einzelne verdienen sich so z.B. als Aufsichtsrat oder Vorstandsmitglied ganz nebenbei mal Millionen Euros hinzu. Noch mehr sind es darunter. Hier muss man sich wirklich Fragen, ob die Interessen der Geldgeber gegenüber den Wählern nicht überwiegen.